7th Mrz 2010
In den letzten Wochen hörten wir von verschiedenen Leuten immer wieder, das wir die „Welcome Flat Hut“ nicht auslassen dürfen… also taten wir das auch nicht!
Diese Hütte erreicht man von der Westküste aus. Der Weg führte uns in das Tal, welches auf der Rückseite der Bergkette liegt, die wir vom Mount Cook Village aus sahen. Also hinter dem Mount Sefton.
Es ging über 5 Stunden fast nur durch den dschungeligen Wald der Westküste an einem großen türkis farbigen Fluss entlang. Er führte uns durch teilweise 4 Meter tiefe Schluchten (von starkem Regen gegraben) und hin und wieder konnte man einen Blick auf Mount Sefton und die darum liegenden Gletscher erhaschen.
Die letzte Stunde zog sich ganz schön hin, da sich Sebus – mal wieder – das Knie verletzte. So gegen 15:00 Uhr erreichten wir dann endlich, als erste, die Hütte. Wohl verdient genossen wir unser Mittagessen in der Sonne und während dessen trafen schon langsam all die Menschen ein, die wir teilweise schon vom Vorabend am Parkplatz her kannten. Die Hütte war bis zum Abend brechend voll (in diese riesige Hütte passen 30 Personen).
Nach dem Essen machten wir uns mit ein paar anderen auf zu den Hot Springs. Man musste nur um die Hütte gehen und stand schon vor 3 sehr großen und unterschiedlich heißen Becken.
Es war einfach nur schön! Wir lagen gemütlich in der „Wanne“ und genossen das Gletscherpanorama!
Der Weg raus war für den Sebus sehr anstrengend. Wir dachten das wir es mit Glück in 7 Stunden schaffen könnten aber trotz des Hinkebeins waren wir in knapp 6 Stunden draußen. Es ist nicht ganz so schlimm wie das letzte mal aber unsere geplante 5 Tage Tour haben wir erstmal verschoben. Wir erinnerten uns an den schönen Campingplatz auf dem wir schon mit Robert und Gela waren und entschlossen uns nach Wanaka zu fahren, eine Bandage zu kaufen und uns dann für ein paar Tage auf dem Campplatz nieder zu lassen. So werden wir jetzt gemütlich den Oscar aufräumen und putzen, zwischendrin ein bisschen fischen und die Bilder der letzten Wochen sortieren. Danach machen wir erst mal ein paar Tagestouren um Wanaka herum und dann fahren wir wahrscheinlich noch mal ein paar Kilometer zurück, um die ausgefallene Tour nachzuholen.
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3rd Mrz 2010
Von Hokitika aus machten wir uns zu den Gletschern auf. Ein sehr imposanter Anblick! Zwei Gletscherzungen die im Dschungel, kurz vorm Meer enden.
Zuerst machen wir einen kurzen Stopp direkt am Franz Josef Gletscher. Da parkt man, dann wandert man 10 Minuten auf einem gut ausgebauten Weg, zusammen mit 300 anderen Touristen (unter anderem ein paar Chinesen- und Japaner-Bustouren), und steht dann direkt vor dem Gletscher. Sehr beeindruckend aber wie immer schrecken uns die Menschenmassen ab!
So beschlossen wir den 1303 Meter hohen Alex Knop Berg zu besteigen. Die Tour war sehr schön. Es ging zwar ziemlich steil bergauf aber der Weg führte die ganze Zeit durch einen sehr schönen Wald. Auf dem Weg nach oben gab es 2 Aussichtsplätze. Von diesen hatten wir ein sehr guten Blick auf den Gletscher. Aber als wir endlich am Gipfel ankommen waren, hatte es leider so zu gezogen, dass man nichts mehr gesehen hat. Man konnte den Gletscher nur noch erahnen.
Der Abstieg ging relativ schnell, so beschlossen wir zum Abendessen zum Fox Gletscher Parkplatz zu fahren. Das selbe Schauspiel… Ein sehr beeindruckender Gletscher aber tausend Touristen.
Beim kochen versuchte uns ständig ein Kea das Essen zu klauen… das war sehr nett!!!
Die Nacht verbrachten wir am Meer und heute Morgen schauten wir uns den Lake Matheson an. Dieser ist berühmt für seine tollen Berg – Reflektionen. Wir hatten eine relativ gute Sicht aber leider verdeckten die Wolken die Gletscher vom Mount Cook.
Jetzt machen wir uns dann gleich auf den Weg zum Copland Track. Dort werden wir wohl die nächsten 3 Tage wandern.
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1st Mrz 2010
Gestern Morgen wachten wir gemütlich auf und machten uns nach einem guten Frühstück auf den Weg nach Hokitika. Nach einer ca. 10 minuten Fahrt, bekam unser Handy kurz mal Empfang und piepste. Eine SMS von der Claudia meldete uns eine Tsunamie-Warnung. Wir dachten die ersten paar Kilometer das es uns bestimmt nicht betrifft. Aber dann sahen wir ein paar Familien, die besorgt mit dem Fernglas aufs Meer schauten…
Wir drehten also um und erkundigten uns nach den News. Sie erzählten uns von der Tsunamiewarnung und das uns die Welle so in einer Stunde erreichen sollte. So machten wir uns weiter auf den Weg und suchten uns oben an den Klippen ein schönes und sicheres Plätzchen, machten uns Kaffee und warteten mit der Camera bewaffnet auf die Welle. Diese war wohl so klein, dass wir sie nicht von den anderen unterscheiden konnten. Also machten wir uns 1,5 Stunden später wieder auf den Weg.
Um ca. 14:00 Uhr erreichten wir dann endlich unser Ziel, packten noch schnell unsere Rucksäcke und wanderten los. Unser Ziel war die „Cedar Flat Hut“. Es ging ca. 4 Stunden durch Matsch, über riesige Felsen oder über rutschige Bäche. Als wir die Hütte dann gegen Abend endlich erreichten, entledigten wir uns unserer Rucksäcke und machten uns auf die Suche nach den „Hot Springs“. Der Schwefel Geruch war zwar da aber wir liefen den Fuß auf und ab und fanden den Pool einfach nicht. Nach fast einer halben Stunde wurden wir dann doch noch fündig und genehmigten uns, seit über einem Jahr, unser erstes heißes Bad. Es war klasse…
Die Nacht verbrachten wir in der Hütte und heute Morgen gingen wir zurück zum Oscar. Im Moment sind wir noch für ein paar Stunden in Hokitika, zwecks Wäsche und Internet und dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Franz Josef Glacier…
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26th Feb 2010
Von Christchurch aus machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Arthur´s Pass. Dort wollten wir so lange ausharren, bis die Kamera aus Auckland wieder zurück kommt. Am 2 Tag war es dann so weit (wir gingen eigentlich davon aus, dass es noch mindestens eine Woche länger dauert)!
Nach dem Telefonat aßen wir noch kurz zu Mittag und machten uns dann direkt auf den Weg zurück in die Stadt. Dort holten wir die Kamera, kauften noch ein wenig ein und fuhren dann direkt wieder zurück in den Artur´s Pass.
Für den nächsten Tag war Regen angesagt. Also nutzten wir diesen, um die Westküste bis ans Ende in Richtung Norden hoch zu fahren.
Am Ende der Straße wartete ein wunderschöner Strand auf uns. Dort suchten wir uns ein schönes Plätzchen für Oscar und gingen dann zum Strand, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Hauptsächlich hofften wir, dass uns am Strand die Sandflies nicht ganz so viel attackierten.
Dort trafen wir auf eine junge Familie, die aus Traunstein kommt; -kleine Welt!
Am nächsten Morgen wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach Kaffee und Frühstück machten wir uns sofort auf den Weg. Wir wanderten ca. 5 Stunden lang an der Küste entlang. Dieser Weg ist das Ende des Heaphy Tracks, welcher einer der 8 „Great Walks“ Neuseelands ist.
An diesem Tag stimmte einfach alles. Das Wetter war super, das Meer phantastisch und der Sebus und seine 2. größte Liebe wieder vereint!
Nach 3 Stunden beschlossen wir umzudrehen, um an diesem schönen Tag noch einen zweiten Walk zu gehen. Ein sonniger Tag an der Westküste ist halt einfach nicht selbstverständlich. Leider trafen wir auf unserem Rückweg so viele nette Menschen, dass wir erst um 15:30 am Oscar zurück waren. Dort angekommen schmierten wir uns schnell ein paar Brote und fuhren dann sofort los. Der Weg war leider so schlecht, dass wir den Track erst um 17:00 erreichten.
Zeit für die zweistündige Wanderung war noch genug aber leider zog der Himmel zu. So genossen wir zwar die unglaublichen Einblicke die uns der „Kahurangi National Park“ an dieser Stelle mal wieder gewährte aber der Bilder wegen beschlossen wir, die Nacht dort oben zu bleiben und die unglaublichen Höhlen am nächsten Morgen noch mal zu besuchen.
So machten wir uns am folgenden Tag ,nach dem Kaffee, noch mal auf den Weg.
Es war einfach nur unglaublich. Der Wald zeigte sich von seiner schönsten Seite. Die Blätter dampften im Sonnenlicht und alles wirkte ein wenig wie im Traum.
Die Höhlen und Brücken waren in ein fast unwirkliches Licht getaucht. An der Decke der Höhle spiegelte sich das Wasser des kaffeefarbenen Flusses.
Um von diesem tollen Platz wieder weg zu kommen, mussten wir wieder die sehr schlechte und sehr steile Straße, diesmal bergab, fahren (14 Km – 1 Stunde)!
Unten angekommen, fuhren wir dann nach Ngakawan. Dort wanderten wir 3 Stunden lang (hin und zurück) den „Charming Creek Walkway“ entlang. Welcher uns an einem wunderschönen Fluss entlang, vorbei an schönen Wasserfällen , durch 2 mal 4 Tunnel und über Hängebrücken, die alte Zugstrecke entlang vom Kohleabbau führte.
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