… von Picton bis Wellington …

27th Okt 2009



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… Lake Toba …

2nd Jun 2009



Wir machen jetzt Urlaub…

Am Freitag verließen wir Berastagi. Wir brauchten 7 Stunden für ungefähr 50 km. Das war die anstrengenste Fahrt die wir „bis jetzt“ hatten. Es ist fast unmöglich diese Straßen zu beschreiben und wir wurden so durchgeschüttelt, dass es auch unmöglich war diese zu fotografieren. Vor allem Sean und Wendy waren sich nicht sicher, ob sie jemals in einem Stück in Parapat ankommen würden – aber wir schafften es. Um 18:00 Uhr erreichten wir endlich den Hafen. Leider fuhr die Fähre erst 40 Minuten später. Insofern waren wir eine verhältnismäßig lange Zeit den Schleppern der Hotels ausgesetzt, die nicht alle all zu freundlich darauf reagierten, dass wir uns unsere Unterkunft schon vorher ausgesucht hatten.
Schon auf der Fahrt hierher dachten wir, dass das alles ein wenig wie zu Hause aussieht aber als wir mit der Fähre schön langsam Richtung „Tuk Tuk“ tuckerten, war uns klar – wir sind am Gardasee!

Lake Toba: …ist der Größte Süßwasser See in Süd-Ost-Asien. Er entstand natürlich durch einen Vulkanausbruch (vor 70 000 Jahren). Er ist ca. 60 Km breit, ca. 90 Km lang und 400 Meter tief. In der Mitte hat er eine sehr große Insel die den Namen Samosir trägt. Auf Samosir gibt es einen Ort mit dem Namen Tuk Tuk. Dies ist das beliebteste Ziel für einheimische Touristen. Auch jeder Rucksacktourist der Sumatra besucht, macht einen Stopp in Tuk Tuk.
Tuk Tuk besteht eigentlich nur aus Hotels und Restaurants, hat aber trotzdem sehr viel Scharm. Die Sonne brennt Tagsüber nicht ganz so stark und die Nächte sind sehr schön kühl. – Wie am Gardasee halt!!!
Zu unserem Glück stehen die Indonesier mehr auf die großen Hotels, so haben wir eine Anlage für uns allein. Hier stehen 7 Bungalows direkt am Wasser und nur 2 davon sind bewohnt – von uns. Wir haben, zum ersten mal auf unserer Reise, heißes Wasser zum Duschen. Wir wussten schon gar nicht mehr wir schön das sein kann.

Gestern liehen wir uns Roller und besuchten die „Hot Springs“. Heute, morgen und übermorgen werden wir, außer essen, schwimmen und schlafen, nicht sehr viel tun, da wir ja schließlich Urlaub haben!
Unser ursprünglicher Plan war es ja eigentlich, von hier aus weiter Richtung Buggitingi zu Reisen aber irgendetwas sagt uns, dass wir das jetzt nicht machen sollen. Also hören wir auf unseren Bauch (wie fast immer), sparen uns somit auch die 30 stündige Tour dorthin und fahren am Donnerstag zurück nach Medan. Von dort aus haben wir uns (am Freitag) einen Flug nach Jakarta gebucht.
Buggitingi, dessen Umgebung und den „Kerinci Seblat National Park“ werden wir wohl ein andermal besuchen.

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… Bukit Lawang und Berastagi …

29th Mai 2009



Am Sonntag machten wir uns dann endlich auf den Weg nach Bukit Lawang! Wir kamen zeitig aus dem Bett und saßen auch ziemlich schnell im richtigen Bemo. Eine Stunde später erreichten wir den Busbahnhof und nach weiteren 10 Minuten saßen wir im Bus. Dort trafen wir auf Wendy und Sean, ein super nettes Paar aus Südafrika. Die Fahrt verging wie im Flug, da wir uns viel zu erzählen hatten. Wir verstanden uns so gut, dass wir uns auch zusammen nach einem Zimmer umschauten und am nächsten Tag eine Tour miteinander planten.
Da war er endlich, der Tage auf den wir uns schon seit Beginn unserer Reise gefreut hatten…
Wir Frühstückten alle gut und dann machten wir uns auf den Weg zum Eingang der Orang Utan Station. Dort warteten auch schon ein paar Männer mit einem netten kleinen Boot auf uns. Sie brachten uns auf die andere Seite des Flusses und dort mussten wir auf den Ranger warten. Der holte uns auch ab und ging mit uns ein paar Meter in den Wald hinein. Wir stoppten an einer kleinen Plattform mit ein paar Sitzbänken davor. Einige Einheimische schrien ein wenig und klopften dazu mit Stöcken auf die Plattform. Jetzt mussten wir nur noch warten. Es dauerte nicht lange, da raschelte es ungefähr 100m hinter uns und ganz langsam schlich sich ein schwangeres Orang Utan Weibchen heran. Es dauerte bestimmt 15 Minuten bis sie endlich da war. Sie schien ebenfalls sehr neugierig und auch ein wenig aufgeregt zu sein. Es war wundervoll sie zu beobachten. Zum Schluss war sie nur noch 5 Meter von uns entfernt und da fühlten wir dann nicht mehr nur Begeisterung, sonder auch sehr viel Respekt. Wir beobachteten sie ungefähr eine Stunde und im Anschluss starteten wir von dort aus unser Dschungeltour.
Wir wanderten fünf bis sechs Stunden durch den Dschungel und hatten sehr viel Pech. Wir sahen nicht einen Hornbill, keine Reptilien (was fast unmöglich ist), keine einzige Schlange, keine Riesen-Tausendfüßler, keine Sumatratieger und vor allem keinen einzigen Orangutan.
Wir hatten trotzdem einen sehr schönen Tag und kurz vor Schluss sahen wir dann wenigstens noch ein paar White-Handed-Gibbons.
Am nächsten Morgen machten wir vier uns auf den Weg nach Berastagi. Die Fahrt machte keinem von uns Spaß! Die erste Hälfte bewältigten wir mit einem Minibus, in den sie mal wieder doppelt so viele Menschen reinpackten, wie es Plätze gab und die zweite Hälfte verbrachten wir in einem zu klein geratenen Bus. Sogar Marina musste den Kopf einziehen, um sich darin bewegen zu können und die Plätze hatten (ohne zu übertreiben) die Größe von Kinderstühlen! So gegen 15:00 Uhr erreichten wir endlich unser Ziel!
Den Nächsten Tag wanderten wir durch die Stadt, besuchten den Obstmarkt und gingen zu den Hotsprings.
Gestern bestiegen wir den Mount Sibayak (2215m). Das war Super!!! Zuerst hatte Wendy große Bedenken ob sie das schafft oder nicht, aber der Weg war wirklich sehr einfach. Zuerst ging es eine sehr lange Zeit über eine „Teerstraße“ aber selbst dort gab es sehr viel zu sehen. Nach ca. einer Stunde fanden wir dann den Einstieg zu einem kleinen Pfad, der uns durch Palmentunnel zum Krater führte. Die Natur veränderte sich alle hundert Höhenmeter. Vom Dschungel wurde es zur Steppe und von der Steppe wurde es zur Mond Landschaft. Wir verbrachten ungefähr 2 Stunden am (stinkenden) Krater.

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… Medan …

23rd Mai 2009



Die Grippe is überstanden! Morgen dürfen wir endlich diese Stadt verlassen. Wie wir vorher schon wußten, ist diese Stadt nicht wirklich einen Besuch wert aber Sebus´s Grippe hat uns jetzt 6 Tage in diesem Loch festgehalten.

Diese Stadt ist dreckig, diese Stadt ist laut, diese Stadt ist total Versmogt und vorallem gibt es in diese Stadt nichts interesantes. Um das nochmal richtig verständlich zu machen…
Unser Reiseführer beschreibt ansonsten Hauptstädte so über 4-14 Seiten, nur für Medan nutzt er nur ungefähr eine Halbe.
Also ein Dank an all diejenigen, die die letzte Woche so viel Online waren und uns somit geholfen haben,diese Woche rum zu bekommen!!!

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