… Franz Josef und Fox Gletscher …

3rd Mrz 2010



Von Hokitika aus machten wir uns zu den Gletschern auf. Ein sehr imposanter Anblick! Zwei Gletscherzungen die im Dschungel, kurz vorm Meer enden.
Zuerst machen wir einen kurzen Stopp direkt am Franz Josef Gletscher. Da parkt man, dann wandert man 10 Minuten auf einem gut ausgebauten Weg, zusammen mit 300 anderen Touristen (unter anderem ein paar Chinesen- und Japaner-Bustouren), und steht dann direkt vor dem Gletscher. Sehr beeindruckend aber wie immer schrecken uns die Menschenmassen ab!
So beschlossen wir den 1303 Meter hohen Alex Knop Berg zu besteigen. Die Tour war sehr schön. Es ging zwar ziemlich steil bergauf aber der Weg führte die ganze Zeit durch einen sehr schönen Wald. Auf dem Weg nach oben gab es 2 Aussichtsplätze. Von diesen hatten wir ein sehr guten Blick auf den Gletscher. Aber als wir endlich am Gipfel ankommen waren, hatte es leider so zu gezogen, dass man nichts mehr gesehen hat. Man konnte den Gletscher nur noch erahnen.
Der Abstieg ging relativ schnell, so beschlossen wir zum Abendessen zum Fox Gletscher Parkplatz zu fahren. Das selbe Schauspiel… Ein sehr beeindruckender Gletscher aber tausend Touristen.
Beim kochen versuchte uns ständig ein Kea das Essen zu klauen… das war sehr nett!!!
Die Nacht verbrachten wir am Meer und heute Morgen schauten wir uns den Lake Matheson an. Dieser ist berühmt für seine tollen Berg – Reflektionen. Wir hatten eine relativ gute Sicht aber leider verdeckten die Wolken die Gletscher vom Mount Cook.

Jetzt machen wir uns dann gleich auf den Weg zum Copland Track. Dort werden wir wohl die nächsten 3 Tage wandern.

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… Cedar Flat Hut im Toaroha Valley …

1st Mrz 2010



Gestern Morgen wachten wir gemütlich auf und machten uns nach einem guten Frühstück auf den Weg nach Hokitika. Nach einer ca. 10 minuten Fahrt, bekam unser Handy kurz mal Empfang und piepste. Eine SMS von der Claudia meldete uns eine Tsunamie-Warnung. Wir dachten die ersten paar Kilometer das es uns bestimmt nicht betrifft. Aber dann sahen wir ein paar Familien, die besorgt mit dem Fernglas aufs Meer schauten…

Wir drehten also um und erkundigten uns nach den News. Sie erzählten uns von der Tsunamiewarnung und das uns die Welle so in einer Stunde erreichen sollte. So machten wir uns weiter auf den Weg und suchten uns oben an den Klippen ein schönes und sicheres Plätzchen, machten uns Kaffee und warteten mit der Camera bewaffnet auf die Welle. Diese war wohl so klein, dass wir sie nicht von den anderen unterscheiden konnten. Also machten wir uns 1,5 Stunden später wieder auf den Weg.

Um ca. 14:00 Uhr erreichten wir dann endlich unser Ziel, packten noch schnell unsere Rucksäcke und wanderten los. Unser Ziel war die „Cedar Flat Hut“. Es ging ca. 4 Stunden durch Matsch, über riesige Felsen oder über rutschige Bäche. Als wir die Hütte dann gegen Abend endlich erreichten, entledigten wir uns unserer Rucksäcke und machten uns auf die Suche nach den „Hot Springs“. Der Schwefel Geruch war zwar da aber wir liefen den Fuß auf und ab und fanden den Pool einfach nicht. Nach fast einer halben Stunde wurden wir dann doch noch fündig und genehmigten uns, seit über einem Jahr, unser erstes heißes Bad. Es war klasse…

Die Nacht verbrachten wir in der Hütte und heute Morgen gingen wir zurück zum Oscar. Im Moment sind wir noch für ein paar Stunden in Hokitika, zwecks Wäsche und Internet und dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Franz Josef Glacier…

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