… Bira …

9th Mai 2009



Nach dem ganzen Trubel der letzten Wochen, haben wir uns für die restlichen sieben Tage auf dieser Insel, ein schönes und ruhiges Plätzchen gesucht. Wir nutzten die Tage sehr intensiv, um unsere Bilder auszusortieren, zu ordnen und zu bearbeiten. All das, wozu wir halt nicht kamen …
Vor vier Tagen liehen wir uns ein Motorrad aus und erkundeten die Gegend um Bira. Hier ist es, wie überall auf Sulawesi, wunderschön. Der südwestliche Teil der Insel ist sehr trocken und erinnert uns ein wenig an Südspanien. Bis auf ein paar Palmen gibt es nicht wirklich viele hohe Bäume. Dafür viele Sträucher, viel steiniger Boden, felsige Küsten und verdammt viele Ziegen. Die meisten Bewohner von Bira und Umgebung  leben in sehr schönen und farbenfrohen Häusern, welche meistens aus Holz gebaut sind. Viele von ihnen verdienen ihr Geld mit dem Schiffsbau.
Die restlichen Tage machten wir viele Spaziergänge, meistens zusammen mit Nicola (einem Italiener mit dem wir dort eine schöne Zeit verbrachten). Jeden Abend versammelten sich am Strand sehr viele Einheimische, meist Frauen und Kinder, die Seeigel suchten und deren Inhalt entweder direkt aßen oder ihn sammelten, um ihn später auf dem Markt zu verkaufen. Das erschien uns etwas rücksichtslos, da jedes Tier nur etwa einen Viertel Teelöffel voll Fleisch ergibt und diese Menschen dadurch jeden Abend Unmengen an Tieren töten. Der Geschmack soll super sein und die Chinesen lieben es!!!
Die Sonnenuntergänge hier waren super.
Gestern Morgen verließen wir Bira und nach 5 Std., mit 13 Personen in einem Auto, erreichten wir wieder Makassar. Syamsul wartete bereits und brachte uns zurück zu Mrs. Ati´s Haus. Die ganze Familie freute sich sehr uns wieder zu sehen. Ati hatte sogar schon frischen Fisch vom Markt geholt und so bekamen wir auch noch ein traditionell sulawesisches Abendessen mit der ganzen Familie.
Wir schliefen super in deren klimatisierten Gästezimmer, auf einer richtigen Matratze. Heute Abend ist es mal wieder so weit „good bye“ zu sagen, denn unser Visum läuft ab und wir müssen zurück nach Kuala Lumpur.

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